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Die Tätigkeit im Überblick

Informationselektroniker/innen erbringen Serviceleistungen für informationstechnische Systeme. Sie verkaufen und reparieren z.B. Geräte der Bild- und Tontechnik oder richten Geräte der Datentechnik ein. Daneben beraten und schulen sie Kunden.

Unternehmen, die sich dem Service von Geräten der Unterhaltungselektronik und der Datentechnik widmen, beschäftigen Informationselektroniker/innen. Dies schließt auch die entsprechenden Kommunikationsnetze, Leitungen und Geräte mit ein, wie etwa den Bau von Antennenanlagen, Datennetzen und Alarmanlagen. Beschäftigt werden sie auch von den Herstellern solcher Geräte und Anlagen. Darüber hinaus arbeiten sie im Groß- und Einzelhandel dieser Geräte, nicht nur als Fachleute für Reparaturen, sondern auch in der Kundenberatung. Bei Betreibern von Telefonnetzen können Informationselektroniker/innen ebenfalls tätig sein.

Beim Bau, bei der Wartung oder der Reparatur von leitungsgebundenen Kommunikationsnetzen arbeiten sie in den Räumen ihrer Privat- oder Geschäftskunden, in Wohnräumen, Bürogebäuden, Lager- und Produktionsstätten. Reparaturen beim Kunden beschränken sich in der Regel auf den Austausch von Geräten oder Baugruppen. Der eigentliche Ort für die Reparatur ist die Werkstatt und dort der Messplatz sowie die diversen Lager für Geräte, Ersatzteile und Dokumentationen. Häufig trifft man sie an den Servicestationen und in den Verkaufsräumen des Fachhandels.


Geräte- und Systemtechnik


Informationselektroniker/innen des Schwerpunkts Geräte- und Systemtechnik sind zuständig für Konzeption, Installation, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Reparatur von Informations- und Kommunikationssystemen für Aufnahme, Empfang, Verteilung, Speicherung, Verarbeitung und Wiedergabe von Bild, Ton und Daten.

In der Regel ist für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Berufsausbildung als Informationselektroniker/in mit Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik oder eine Berufsausbildung im 1998 aufgehobenen Vorgängerberuf Radio- und Fernsehtechniker/in erforderlich.

Aufgrund der in weiten Teilen gemeinsamen Ausbildungsinhalte ist der Zugang gegebenenfalls auch für Informationselektroniker/innen mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik möglich. Bei entsprechender Qualifikation können auch Fachkräfte, die über eine Ausbildung als Büroinformationselektroniker/in (1998 aufgehobener Ausbildungsberuf) verfügen, die Tätigkeiten ausüben.

Bürosystemtechnik


Informationselektroniker/innen dieses Schwerpunkts sind zuständig für die Konzeption, Installation, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Reparatur von Geräten und Anlagen der Bürosystemtechnik. Diese umfasst Computersysteme und andere informationstechnische Geräte im Bürobereich, einschließlich der zugehörigen Softwarekomponenten.

In der Regel ist für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Berufsausbildung als Informationselektroniker/in mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik oder eine Berufsausbildung im 1998 aufgehobenen Vorgängerberuf Büroinformationselektroniker/in erforderlich.

Aufgrund der in weiten Teilen gemeinsamen Ausbildungsinhalte ist der Zugang gegebenenfalls auch für Informationselektroniker/innen mit Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik möglich. Bei entsprechender Qualifikation können auch Fachkräfte, die über eine Ausbildung als Radio- und Fernsehtechniker/in (1998 aufgehobener Ausbildungsberuf) verfügen, die Tätigkeiten ausüben.

Die Ausbildung im Überblick

Informationselektroniker/in
ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).

Dieser Beruf wird in Service- und Reparaturbetrieben, aber auch bei Herstellern von informations- und kommunikationstechnischen Systemen und von Geräten der Unterhaltungselektronik sowie im entsprechenden Fachhandel in den folgenden Schwerpunkten ausgebildet:

  • Geräte- und Systemtechnik
  • Bürosystemtechnik


Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.